25 August 2008

 

Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse - Teil 4

Teil 4: Schluss Teil 1 - 3

Vielleicht denken Sie nun, dass Ihnen das alles nicht passieren kann! Ihrer Meinung nach sind Sie zwar ein kalkulierender Börsianer, der aber gleichzeitig ausreichende Genügsamkeits- und Gelassenheits-Gene besitzt. Sie kalkulieren auf jeden Fall das Risiko und wägen Ihre Entscheidungen auf jeden Fall gründlich ab.

Ja, natürlich, Sie geben es zu - Sie haben die größten Hoffnungen für Ihr Depot und manchmal sind Sie so richtig übermütig und euphorisch. Aber - STOP - diese Gefühle sind alle in einem völlig vernünftigen Rahmen - Sie haben sich absolut im Griff und bleiben selbstverständlich im grünen Bereich. GUT!

Aber gesetzt den Fall, Ihr jährlicher Gewinn liegt mal unter 10 % oder rutscht sogar ins Minus!

Und ausgerechnet in diese Situation hinein kommt ein Freund und präsentiert Ihnen den ganz großen Insider-Tipp! Bleiben Sie dann noch Ihrer Strategie treu?

Oder kommt plötzlich Ihr wahres Temperament, gepaart mit Gefühlen aus dem gelb-roten Bereich zum Vorschein?


Also, nehmen Sie bitte die Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse ganz ernst. Schreiben Sie sich ein paar Stichworte heraus, die Sie sich immer dann, wenn Sie Aktien-Entscheidungen treffen müssen, vor Augen führen. Glauben Sie, das bewahrt Sie eventuell vor größeren Dummheiten.

Bildlich gesprochen - siehe Beispiel aus Teil 1: Lassen Sie auf Ihrer Börsen-Fahrt die Scheiben zu. An der Börse weht nämlich ein sehr rauer Wind - und Verspannungen sind da das geringste Übel!

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