09 Dezember 2008
Börsenstrategien Teil 1: Die antizyklische Strategie!
Kaufen, wenn andere verkaufen - verkaufen, wenn andere kaufen.
Vor einigen Tagen ging ich auf dem Trimm-dich-Pfad spazieren. Ja, Sie haben richtig gelesen. Ich habe mich weder mit Übungen getrimmt, noch bin ich gerannt. Ich ging spazieren und traf dabei einen Lehrer meiner Kinder. Wir kamen auf dies und jenes zu sprechen - natürlich auch auf mein Aktienbuch. Er erwähnte, dass ihm bezüglich seiner Aktienanlage nur ein Rat seines Bankers haften geblieben war, nämlich die Empfehlung, sein Geld antizyklisch zu investieren.
Dieses Gespräch brachte mich auf die Idee, jetzt, nachdem ich die Börsenregeln abgeschlossen habe, ein wenig über Börsenstrategien zu philosophieren. Ich bin selbst gespannt, was dabei herauskommt. Beginnen möchte ich heute mit - wie könnte es anders sein - mit der antizyklischen Strategie!
Was zeichnet antizyklische Strategen aus?
Liest man die Aussage weiter oben, so drängt sich die Meinung auf, dass die antizyklische Strategie eine Gefühlsstrategie ist. Weit gefehlt.
Lassen Sie mich den antizyklischen Anleger etwas salopp beschreiben:
Wer antizyklisches Verhalten aus dem Bauch heraus anwendet, der mag ein paar Mal Glück haben - früher oder später wird er aber Pleite gehen!
Antizyklisch kann man nur dann Gewinne erzielen, wenn die hart erarbeitete Trendwechsel-VOR-kenntnis tatsächlich auch zum Trend wird. Wer zu lange gegen den Trend spekuliert, ohne dass dieser sich einstellt, wird sehr viel Geld verlieren! In diesem Falle wird das mutige Verhalten des Antizyklers bestraft!
Wann genau kauft der Antizykler?
Sehr vereinfacht ausgedrückt handelt er folgendermaßen:
Allerdings ist es für den Antizykler viel schwieriger, den günstigen Ausstiegs- als den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden!
Vor einigen Tagen ging ich auf dem Trimm-dich-Pfad spazieren. Ja, Sie haben richtig gelesen. Ich habe mich weder mit Übungen getrimmt, noch bin ich gerannt. Ich ging spazieren und traf dabei einen Lehrer meiner Kinder. Wir kamen auf dies und jenes zu sprechen - natürlich auch auf mein Aktienbuch. Er erwähnte, dass ihm bezüglich seiner Aktienanlage nur ein Rat seines Bankers haften geblieben war, nämlich die Empfehlung, sein Geld antizyklisch zu investieren.
Dieses Gespräch brachte mich auf die Idee, jetzt, nachdem ich die Börsenregeln abgeschlossen habe, ein wenig über Börsenstrategien zu philosophieren. Ich bin selbst gespannt, was dabei herauskommt. Beginnen möchte ich heute mit - wie könnte es anders sein - mit der antizyklischen Strategie!
Was zeichnet antizyklische Strategen aus?
Liest man die Aussage weiter oben, so drängt sich die Meinung auf, dass die antizyklische Strategie eine Gefühlsstrategie ist. Weit gefehlt.
Lassen Sie mich den antizyklischen Anleger etwas salopp beschreiben:
Ein richtiger Antizykler ist ein Malocher, der keine Zeit hat, um auf dem Börsenparkett zu tanzen. Mit Adleraugen beobachtet er den Markt und bildet daraus eine Prophetie. Und weil er von seiner Schau überzeugt ist, kauft und verkauft er etwas früher als andere!
Wer antizyklisches Verhalten aus dem Bauch heraus anwendet, der mag ein paar Mal Glück haben - früher oder später wird er aber Pleite gehen!
Antizyklisch kann man nur dann Gewinne erzielen, wenn die hart erarbeitete Trendwechsel-VOR-kenntnis tatsächlich auch zum Trend wird. Wer zu lange gegen den Trend spekuliert, ohne dass dieser sich einstellt, wird sehr viel Geld verlieren! In diesem Falle wird das mutige Verhalten des Antizyklers bestraft!
Wann genau kauft der Antizykler?
Sehr vereinfacht ausgedrückt handelt er folgendermaßen:
- die Aktie befindet sich im Abwärtstrend;
- der Antizykler beobachtet den Markt - Charts - fundamentale Daten - Meldungen ...;
- laut seinen Erkenntnissen ist die Bodenbildung (das Ende des Abwärtstrends) nahe;
- während andere Aktionäre ihre Aktien immer noch panisch verkaufen, steigt der Antizykler ein;
- und hofft, dass die anderen Anleger später auch kaufen und so den Kurs hochtreiben!
- die Aktie befindet sich im Aufwärtstrend;
- der Antizykler beobachtet den Markt - Charts - fundamentale Daten - Meldungen ...;
- laut seinen Erkenntnissen entwickelt sich der Kurs zu einer bald platzenden Spekulationsblase (das Ende des Aufwärtstrends);
- während andere Aktionäre immer noch gierig und euphorisch Aktien kaufen, steigt der Antizykler aus!
Wenn die Mehrheit immer noch kauft - steigt der Antizykler schon aus,
und wenn die Mehrheit verkauft, steigt er schon wieder ein!
und wenn die Mehrheit verkauft, steigt er schon wieder ein!
Allerdings ist es für den Antizykler viel schwieriger, den günstigen Ausstiegs- als den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden!
Labels: Aktienstrategien, antizyklisch, Börsenstrategien, Strategien
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