22 Dezember 2009

 

Charttechnik - Werkzeuge

Als Charttechniker sollte man immer den "ChaVoIndiLator" zur Hand haben. Er beinhaltet 4 Werkzeuge der Charttechnik:
Das wichtigste Werkzeug ist der Chart. Er stellt den historischen Kursverlauf eines Wertpapiers grafisch dar.

Das Volumen entspricht der Anzahl aller Aktien einer Aktiengesellschaft, die an einem Tag den Besitzer gewechselt haben. Oft wird es auch Umsatz genannt. Der Charttechniker beleuchtet mit dem Volumen den Kurs und stellt so fest, ob dessen Verlauf den Umsatz-Tatsachen entspricht.

Trendfolge-Indikatoren folgen dem Trend - entweder dem Aufwärtstrend oder dem Abwärtstrend. Dabei liefern sie Einstiegs- oder Ausstiegssignale, die zwar eindeutig, aber nicht unbedingt vertrauenswürdig sind. Deshalb verwenden Charttechniker meist mehrere Trendfolge-Indikatoren.
In trendlosen Märkten neigen diese Indikatoren zu Fehlsignalen.

Oszillatoren sind auch Indikatoren, aber eben keine Trendfolge-Indikatoren. Deshalb verwenden Charttechniker Oszillatoren in trendlosen Märkten (Seitwärtstrends). Dort liefern sie eindeutige Einstiegs- oder Ausstiegssignale, die aber nicht unbedingt vertrauenswürdig sind. Deshalb werden auch hier mehrere Oszillatoren eingesetzt.
In Aufwärts- und Abwärtstrends neigen sie zu Fehlsignalen.

Profi-Charttechniker verwenden unter Beachtung verschiedener Regeln sowohl Trendfolge-Indikatoren als auch Oszillatoren für jede Art von Trend.
Aktien-Anfänger sollten jedoch Trendfolge-Indikatoren für Aufwärts- und Abwärtstrends und Oszillatoren für Seitwärtstrends verwenden.

Tipp für Aktien-Einsteiger:
Lassen Sie die ersten Jahre Ihre Finger von Seitwärtstrends und investieren Sie nur in Aufwärtstrends!

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