31 August 2008

 

Aktien - Gigantenwahl - Teil 1

oder: Lassen Sie die Finger von den "Hot Chili Chips" - wählen Sie stattdessen die weniger bekannten "Blue Chips"!

Bekanntlich gibt es ja sehr viele verschiedene Aktien und Aktientypen. Es gibt Stammaktien und Vorzugsaktien; Inhaberaktien, Namensaktien und vinkulierte Namensaktien. Außerdem ist von Blue Chips, Mid Caps und Small Caps die Rede. Sie können Aktien aus verschiedenen Indizes - Kurs-Indizes und Performance-Indizes - aus dem AEX, DAX, TecDAX, MDAX, FTSE, KFX, Dow Jones, CAC-40, ATX, Nikkei, EuroStoxx50, S&P 500, Nasdaq ... wählen.

Diese Liste mit ihren unverständlichen Namen - ich sehe an dieser Stelle von einer Erklärung aller Begriffe ab - ließe sich endlos fortsetzen. Leider bringt sie uns nicht weiter. Bis wir sie alle erklärt und auch verstanden haben, sind uns die Gewinn bringenden Aktienkurse längst davongelaufen.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass sowohl die große Anzahl der an der Börse gehandelten Aktien, als auch die Vielfalt der Begriffe und ihrer Abkürzungen zu einer Aktienkauf-Resignation führen. Wie soll denn ein normaler Mensch aus diesem Meer einige wenige Werte herausfischen?

Soll er etwa wie Ola Dartpfeile werfen?
Was - Sie kennen diese Geschichte nicht?

Also: Die schwedische Zeitung "Expressen" veranstaltete 1993 einen Prognosetest. Innerhalb eines Monats sollten zwei Analystengruppen mit 10.000 schwedischen Kronen so viel Gewinn wie möglich erwirtschaften. Analystengruppe 1 bestand aus fünf erfahrenen und bekannten Profis, die ihre Aktien mit aufwendigen Recherchen auswählten. Analystengruppe 2 bestand aus Ola, einer dreijährigen Schimpansin, die ihre Auswahl mit Dartpfeilen traf. Diese warf sie an eine mit Firmenlogos von Aktiengesellschaften gespickte Wand. Was soll ich sagen? Ola gewann!

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29 August 2008

 

Aktien - Börsenlexikon für Einsteiger

Börsenlexika gibt es wie Sand am Meer. Man kann sie als gedruckte Bücher kaufen - kostenlos im Internet aufschlagen - und wahrscheinlich sind sie auch als E-Books erhältlich.

Schlägt man den einen oder anderen Begriff in verschiedenen Lexika nach, so stellt man fest, dass die Einträge recht unterschiedlich sein können. Im Grunde genommen ist das auch gut so. Ein Börsen-Einsteiger benötigt leicht verständliche Definitionen - ein Profi ganz andere.

Auch ich arbeite an einem Börsenlexikon und gehe dabei einen neuen Weg, indem ich dieses Wörterbuch als Blog aufbau. Dabei habe ich mir zum Ziel gesetzt wichtige Begriffe der Börse, die oft als bekannt vorausgesetzt werden, kurz & heiter - klipp & klar zu erklären.

Ja - Sie haben richtig gelesen! Es heißt nicht kurz & bündig, sondern kurz & heiter. Ich möchte die einzelnen Begriffe mit etwas Humor gewürzt insbesondere dem Einsteiger nahe bringen.


Hier eine kleine Kostprobe zum "DAX":

DAX - der Index mit den "blauen" Chips

Der Dachs
Ohh - ich glaube, ich bringe da etwas durcheinander. Die Börse hat zwar Symboltiere wie Bulle und Bär, aber einen Dachs kennt sie nicht. Das muss also eine Verwechslung sein!

Obwohl - wenn man die Fantasie etwas schweifen lässt - Säugetier / aussaugen - Allesfresser / Kapitalfresser - Eingräber / Kurse im Keller - Grimbart / grimmig kann man da schon werden!

Man könnte sich auch fragen, ob denn der DAX schläft wie ein Dachs - ob er nicht mal zum Frechdachs werden könnte (im für den Anleger positiven Sinne)?

DAX

DAX ist die Abkürzung für Deutscher Aktienindex.

Er umfasst die 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien-Standardwerte (Blue Chips) der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB).

Der DAX ist ein Performance-Index und wird normalerweise auch als solcher berechnet, das heißt: sowohl die Kursentwicklung als auch die Wiederanlage von Dividenden, Zinsen und Gratisaktien wird berücksichtigt. In den Medien wird meistens die Entwicklung des DAX-Performance-Index angegeben.

Er wird aber auch als Kursindex berechnet.

Am 20.08.2008 lag der Kursindex des DAX bei 4006,90 (Hoch) und der Performance-Index bei 6336,79 (Hoch).
Neben dem eigentlichen DAX gibt es noch weitere DAX-Indizes - CDAX - MDAX - SDAX - VDAX - DAX-100.


Haben Sie Gefallen an dieser Art Börsenlexikon gefunden? Dann schauen Sie doch immer wieder rein. Sie finden den Blog unter http://aktie-zeichnen.over-blog.de!

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27 August 2008

 

Aktien - Währungsrisiko

Trotz allem: Bleiben Sie dem Teuro treu!

Wer hätte das gedacht? Viele Menschen der europäischen Bevölkerung wünschen sich Ihre alte Währung zurück. Meine deutschen Leserinnen und Leser höre ich sagen: „Ach - was waren das noch für Zeiten, als man in DM zahlen konnte. Da kostete alles nur die Hälfte dessen, was es heute kostet! Der Euro ist zum Teuro geworden!“

Da ist was dran - da ist sogar sehr viel dran! Und genauso ist auch das Argument, dass man aufgrund von geschicktem Ausnutzen von Währungsschwankungen an der Börse sehr viel Geld verdienen kann, nicht von der Hand zu weisen.

Aber zu welchem Preis? Und: Mit welchem Risiko?

Nun, der Preis liegt auf der Hand. Man muss am Ball bleiben - immer Up-to-Date sein - sprich: Man muss sehr viel Zeit investieren und kann trotzdem auf der Verliererseite landen! Die ausländische Währung muss nämlich dem Euro gegenüber stabil bleiben, um Gewinne zu erzielen - womit wir schon beim Risiko angelangt wären!

In meinem Buch: "Aktien - Vermögen für Otto Normalverdiener" (mehr Infos unter: http://www.aktie-zeichnen.de/) habe ich das so genannte Währungsrisiko folgendermaßen definiert:

Unter Währungsrisiko versteht man das Risiko, das bei einer Anlage in eine ausländische Währung durch Wechselkurseinbußen entsteht. Bleibt die ausländische Währung gegenüber dem Euro stabil, bleibt die Rendite ein Gewinn. Erhärtet sich die ausländische Währung gegenüber dem Euro, so vergrößert sich die Rendite. Verliert die ausländische Währung gegenüber dem Euro, so wird die Rendite verringert werden oder sogar in einen Verlust übergehen.
Bei manchen Wertpapieren ist das Währungsrisiko ausgeschaltet. Diese werden Quanto genannt.

Damit ist doch eigentlich schon alles gesagt - außer: Sie gehen dieses Risiko auch dann ein, wenn Sie diese ausländischen Aktien an einer inländischen Börse kaufen!

Also, wenn für Sie ein entspanntes Aktionärsdasein ein lohnendes Ziel ist, dann bleiben Sie ausnahmsweise dem Teuro treu - glauben Sie mir - es macht sich bezahlt!

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25 August 2008

 

Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse - Teil 4

Teil 4: Schluss Teil 1 - 3

Vielleicht denken Sie nun, dass Ihnen das alles nicht passieren kann! Ihrer Meinung nach sind Sie zwar ein kalkulierender Börsianer, der aber gleichzeitig ausreichende Genügsamkeits- und Gelassenheits-Gene besitzt. Sie kalkulieren auf jeden Fall das Risiko und wägen Ihre Entscheidungen auf jeden Fall gründlich ab.

Ja, natürlich, Sie geben es zu - Sie haben die größten Hoffnungen für Ihr Depot und manchmal sind Sie so richtig übermütig und euphorisch. Aber - STOP - diese Gefühle sind alle in einem völlig vernünftigen Rahmen - Sie haben sich absolut im Griff und bleiben selbstverständlich im grünen Bereich. GUT!

Aber gesetzt den Fall, Ihr jährlicher Gewinn liegt mal unter 10 % oder rutscht sogar ins Minus!

Und ausgerechnet in diese Situation hinein kommt ein Freund und präsentiert Ihnen den ganz großen Insider-Tipp! Bleiben Sie dann noch Ihrer Strategie treu?

Oder kommt plötzlich Ihr wahres Temperament, gepaart mit Gefühlen aus dem gelb-roten Bereich zum Vorschein?


Also, nehmen Sie bitte die Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse ganz ernst. Schreiben Sie sich ein paar Stichworte heraus, die Sie sich immer dann, wenn Sie Aktien-Entscheidungen treffen müssen, vor Augen führen. Glauben Sie, das bewahrt Sie eventuell vor größeren Dummheiten.

Bildlich gesprochen - siehe Beispiel aus Teil 1: Lassen Sie auf Ihrer Börsen-Fahrt die Scheiben zu. An der Börse weht nämlich ein sehr rauer Wind - und Verspannungen sind da das geringste Übel!

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22 August 2008

 

Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse - Teil 3c

Teil 3c: Persönlichkeits"emotionen"

Ja, man kann oder sollte als Börsianer schon mal »die Hosen voll haben«! Besonders dann, wenn man falschen Hoffnungen Raum gibt.

Ich rede hier aber von einer anderen Angst. Ich möchte sie die »Pfeil-Angst« nennen. Wenn Sie in der Tageszeitung die Indizes auf Seite 1 betrachten, dann sehen Sie diese Pfeile, von denen ich spreche. Auch im Internet und im Fernsehen sind sie bei Kursangaben zu sehen. Pfeile nach oben, horizontale Pfeile und Pfeile nach unten. Ich meine, dass diese nach oben und unten zeigenden Pfeile schamlos übertreiben und natürlich insbesondere der nach-unten-Pfeil eine unrealistische Angst erzeugt. Bleiben Sie einfach Ihren Anlage-Regeln treu - lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen und haben Sie ein gesundes Selbstvertrauen!

Und seien Sie bitte nicht allzu sehr in Ihre Werte verliebt. Glauben Sie mir, die Aufnahme einer Aktie in Ihr Depot ist nicht mit dem Treueschwur auf dem Standesamt gleichzusetzen! Sie dürfen - ja Sie müssen so manches mal die Ehe mit einem Unternehmen brechen und sich von dessen Aktien trennen!

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20 August 2008

 

Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse - Teil 3b

Teil 3b: Persönlichkeits"emotionen"

Es ist schön, Hoffnungen zu haben. Der Mensch ist meiner Überzeugung nach grenzenlos hoffnungsvoll. Vielleicht hat ihn diese Tugend alle Existenz-Krisen überleben lassen!
Wenn aber Ihre Hoffnung sämtliche Vernunft übersteigt - wenn die Kurse fallen und fallen und Sie immer noch an Ihren Aktien festhalten -, dann hegen und pflegen Sie eine falsche Hoffnung. Manchmal muss man Aktien mit einem kleinen Verlust verkaufen, um nicht einen großen Verlust im Depot zu verwahren!
Sie sollen nicht furchtsam und ängstlich werden – aber ein wenig Besorgnis kann nicht schaden!

Jedem ist klar, dass Gier kein schöner Charakterzug ist. Gier lässt einen Menschen immer größere Risiken eingehen - Gier lässt ihn zum Spieler werden - Gier wird zum Selbstläufer und steigert sich ins Unersättliche - und Gier wird höchstwahrscheinlich zum Crash Ihres Depots führen. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Seien Sie lieber bescheiden und genügsam!

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18 August 2008

 

Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse - Teil 3a

Teil 3a: Persönlichkeits"emotionen"

Das war die eine Seite, sozusagen die charakterliche, die ich Ihnen nahe bringen wollte! Aber wir Menschen haben ja auch Gefühle, Emotionen. Und in Bezug auf Börsianer gibt es da einige zu nennen. Man kann sie sogar zu einer Art Ampel zusammentragen - Sie wissen schon - grün, gelb und rot - wobei ich für Sie hoffe, dass Ihre Börsen-Emotionsampel nie auf rot steht. Das würde nämlich heißen, dass Sie an einem akuten Börsenfieber leiden, bei dem Ihre Körpertemperatur längst die 40° C Markierung überschritten hat. Ihre Gesundheit wäre ernsthaft gefährdet!

Hier nun zunächst einmal die Börsen-Emotionsampel (nicht nur Emotionen):

vernünftig - hoffnungsvoll - übermütig - euphorisch
gierig - zweifelnd - ängstlich
panisch - resignierend - akzeptierend - treu - verliebt - zornig -
wütend - selbst betrügend - übersteigert selbstbewusst


Vier dieser Emotionen möchte ich exemplarisch herausgreifen und sie Ihnen als "Börsianer-Emotions-Grund-Fehler" - die Sie tunlichst vermeiden sollten - deklarieren:

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16 August 2008

 

Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse - Teil 2b

Teil 2b: Die Persönlichkeits"typen"

Falls Sie die Veranlagung zum hochspekulativen Börsianer haben, sind Sie von Haus aus ein Spieler. Nur hohe Gewinne werden Sie reizen; Verluste stören Sie kaum - sie gehören mit zum Spiel!

Wenn Sie sich aber dazu entschließen sollten, diesen Report in die Tat umzusetzen, würde ich Sie als gewinnorientierten Börsianer bezeichnen. Eine hohe Rendite ist Ihnen wichtig - aber nur mit kalkulierbarem Risiko! Sie wären also ein "Kalkulierer"!

Gleichzeit hätten Sie aber auch ein bisschen was vom genügsam-gelassenen Börsianer. Ihnen wäre wichtig, mit wenig Aufwand gute Erträge zu erzielen, Risiken aus dem Weg zu gehen und Entscheidungen gründlich abzuwägen - also ein Denker unter den Börsianern.

Bleibt noch der übervorsichtige Börsianer. Den verkörperte ich früher selbst! Übervorsichtig und hochkonservativ mit dreifacher Sicherheit und abgeschlossenem Hoch-Börsenberichts-Studium legte ich mein Geld an. Ich verstehe gar nicht, dass ich damals das Sparbuch so gemieden habe! Ein absolut "Konservativer" war ich damals!

Wo genau Sie nun stehen, müssen Sie selbst herausfinden. Wichtig aber ist, dass Sie Ihr »Standort-Ergebnis« für sich festhalten und es immer wieder bei Entscheidungen vor Augen führen und beachten! Sie sollten Ihre Schwächen - aber auch Ihre Stärken - die positiven Temperamente Ihrer Persönlichkeit - aber auch Ihre negativen Charaktereigenschaften kennen!

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15 August 2008

 

Aktien - Homepage für Einsteiger

Sie kennen das! Man sucht im ganzen Haus verzweifelt nach einem ganz bestimmten Teil - und - findet etwas ganz anderes. Manchmal ist es etwas, was man schon länger vermisst hat - früher schon einmal gesucht hat - und ein anderes Mal findet man einen Gebrauchsgegenstand, von dem man gar nicht wusste, dass man ihn überhaupt besitzt.

So ähnlich erging es mir heute Nachmittag bei der Suche nach der Homepage eines Webshop-Betreibers. Zugegeben - ich fand sie - aber zunächst entdeckte ich eine Webseite zum Thema Aktien, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte!

Der Betreiber von http://www.aktien-lernen.de/ steigt folgendermaßen ins Thema ein:

"Kostenloses Aktien-Tutorial für Börsenanfänger

Sie sind Börsenanfänger oder Aktienanfänger und wollen an der Börse mitmischen? Sie suchen eine kostenlose Einführung in die Welt der Börse?

STOPP!

Genau das finden Sie hier! Auf diesen Seiten können Sie alles über Aktien und den Einstieg an der Börse lernen. Schritt für Schritt führen wir Sie ein in die Welt des Wertpapierhandels."

Neugierig geworden? Schauen Sie doch bei aktien-lernen.de rein - es lohnt sich!

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14 August 2008

 

Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse - Teil 2a

Teil 2a: Die Persönlichkeits"typen"

In der Persönlichkeitspsychologie unterscheidet man vier Temperamente:

Während der Sanguiniker als oberflächlich, aber optimistisch gilt,
ist der Choleriker
unausgeglichen, aber furchtlos und entschlossen,
der Phlegmatiker
ruhig (eventuell "zu" ruhig!), aber ordentlich
und der Melancholiker
misstrauisch, aber selbstbeherrscht.

Bitte nageln Sie mich nun nicht fest, indem Sie erwarten, dass ich an dieser Stelle die Charaktereigenschaften - die es ja sowieso nicht in Reinkultur gibt - ganz genau verschiedenen Börsianertypen zuordne. Das ist nicht mein Gebiet. Fest steht nur, dass man Anleger auch in vier Typen unterteilen kann:
  • den (hoch-) spekulativen Börsianer - den "Spekus",
  • den gewinnorientierten Börsianer - den "Gewinnus",
  • den genügsam-gelassenen Börsianer - den "Genügus" und
  • den (über-) vorsichtigen Börsianer - den "Vorsichtus".

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13 August 2008

 

Aktionärs-Persönlichkeits-Selbst-Analyse - Teil 1

Teil 1: Analyse-Notwendigkeit

"Wo gibt es denn das", werden Sie vielleicht denken, "dass jemand über Aktien schreibt und mich zuallererst zu einer Persönlichkeits-Selbst-Analyse überreden möchte?"

Ich verstehe Ihre Gedanken. Trotzdem: Nur weil ich weiß, wie ich "ticke", habe ich gelernt, die Ergebnisse meiner Persönlichkeits-Selbst-Analyse bei meinen Aktionärs-Entscheidungen zu beachten. Und glauben Sie mir: "Das ist gut so!"

Lassen Sie mich ein ganz simples Beispiel nennen:
Sie fahren ein Auto und genießen es, immer mit offenem Fenster unterwegs zu sein. Dieser Wind, der Ihren Körper umschmeichelt - welch ein sinnlicher Genuss!
Auf der anderen Seite haben Sie aber immer diese lästigen Schmerzen im Nackenbereich. Oftmals können Sie Ihren Kopf kaum noch bewegen. Wenn Sie doch nur wüssten, woher das kommt, Sie würden sofort Maßnahmen dagegen ergreifen.

Zugegeben - ein lächerliches Beispiel - aber Sie und ich, wir wissen genau, woher der steife Hals kommt. Das liegt am Luftzug beim Autofahren. Und da wir dieses Wissen und eventuell auch mit solchen Problemen zu kämpfen haben, werden wir in unserem Wagen die Fenster geschlossen halten ...

Ich arbeite in einem sehr großen Automobilunternehmen. Viele meiner Kollegen legen in Aktien an.

Lange Rede kurzer Sinn - das sind die Gründe, warum ich Ihnen diesen Persönlichkeits-Selbst-Analysetest empfehlen (unterjubeln) möchte.

In Teil 2 werden Sie schon mehr erfahren!

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