28 November 2008
Börsenregel 14: Seien Sie in Ihrer Strategie flexibel!
Sie haben das sicherlich auch schon erlebt. Ihr Bekannter ist jahrelang immer und immer wieder auf einem Thema mit ein und derselben Meinung herumgeritten. Er pries die Sache in den schillerndsten Farben an, war mehr als nur überzeugt - fast schon fanatisch, versuchte Sie auf Teufel komm raus zu überreden und urplötzlich war alles ganz anders. Er hatte sich um 180° gedreht und war kaum wiederzuerkennen.
Als Sie ihn dann auf diese radikale Kehrtwendung hin angesprochen haben - sozusagen Ihr Erstaunen zum Ausdruck gebracht und ihn mit Fragen gelöchert haben, sagte er nur: "Was gibt mich mein dummes Geschwätz von gestern an!" und teilte Ihnen dann ein paar einsichtige Gründe für sein Verhalten mit.
Wissen Sie was? Menschen, die so handeln, sind meine Freunde.
Warum? Aus drei Gründen:
- Weil Sie trotz aller Sturheit noch fähig sind, ihre Überzeugungen zu ändern!
- Weil Sie niemandem nach dem Mund reden!
- Und weil Sie ihre Meinung nicht so häufig wie ihre Socken wechseln!
Was unterscheidet sie von anderen?
Nun, es gibt fast den gleichen Typus noch mal. Er ist auch zutiefst überzeugt. Er hat sich seine Überzeugung auch erarbeitet. Und - das ist der große Unterschied - er wird diese Überzeugung niemals aufgeben. Egal, was kommt - er bleibt dabei. Lieber geht er unter, als dass er seine Meinung ändert.
Sehr oft erlebe ich auch, dass Menschen Ihre Überzeugung aus einem einzigen Artikel gewinnen. Aber sie bleiben dabei - halten stur daran fest. An einer anderen Sichtweise haben sie gar kein Interesse. Das würden sie als persönlichen Angriff werten und entsprechend reagieren.
Andere wechseln ihre Meinung täglich. Heute ist die Sache so zu sehen, morgen ganz anders und übermorgen gibt es schon wieder eine ganz neue Erkenntnis. Und immer wird alles mit dem gleichen Enthusiasmus vorgetragen.
Am unliebsten sind mir aber jene Personen, die damit beginnen, ihre Überzeugung darzulegen und sie bei jedem Einwand sofort so angleichen, dass eine vernünftige Diskussion unmöglich wird. Man ist ja einer Meinung - auch wenn es nicht so ist.
Ich muss so langsam aber sicher die Kurve in Richtung Börsenregel Nr. 14 kratzen. In der Vergangenheit habe ich Sie immer und immer wieder ermutigt, doch Ihre eigene Strategie zu entwickeln. Möglichweise haben Sie das getan und möglicherweise halten Sie seit Jahren - Jahrzehnten an Ihrer Strategie fest.
Das ist gut - das ehrt Sie.
Aber dann kam bei Ihnen das Jahr 2002. Und plötzlich mussten Sie feststellen, dass Ihre Strategie dieser besonderen Situation nicht gewachsen war!
Oder nehmen wir 2008. Auch hier wird so manche Strategie versagen!
Was haben Sie 2002 getan, was sollten Sie 2008 tun?
Die Antwort lautet: 2002 waren Sie hoffentlich flexibel und sind dies 2008 hoffentlich immer noch!
Ja - es ist richtig, Sie haben mühsam eine Strategie ausgearbeitet. Sie haben über Jahre hinweg daran festgehalten. Sie hat auch lange funktioniert. Aber nun müssen Sie diese Strategie feintunen. Sie müssen sie optimieren und zwar so, dass sie auch in solchen Situationen greift und vor größeren Verlusten bewahrt.
Natürlich gilt dies nicht nur für Verlust-Situationen. Auch in Gewinn-Dingen sollten Sie bezüglich Ihrer Strategie flexibel und damit ein sehr guter Aktien-Stratege sein.
Was macht solch einen sehr guten Strategen aus?
- Er hat sich in der Vergangenheit eine Strategie erarbeitet!
- Er setzte diese ein und hält an ihr fest!
- Er bleibt aber am Ball und optimiert nach gründlichen Überlegungen seine Strategie!
- Er wird dies auch weiterhin tun!
- Er ist anderen ein guter Ratgeber und Diskussionspartner!
Anders ausgedrückt:
Sobald sich die Börsenlage ändert, geben sie ihre bisherige Meinung auf.
Gerade eben tanzten sie auf dem Börsenparkett noch Walzer, nun ist es eben Rock 'n' Roll.
Gestern sagten sie noch dies - und heute "Was gibt mich mein s... Geschwätz von gestern an"!
Labels: Aktien, Börsenregeln, Strategie
25 November 2008
Börsenregel 13: Sichern Sie Ihr Depot durch einen Zeitzünder ab!
Seit Tagen beschäftige ich mich gedanklich mit dem Text zu dieser Börsenregel. Mittlerweile glaube ich nämlich, dass ich als Aktionär und Autor eines Aktien-Einsteiger-Buches die Komponente "Menschliches Verhalten" total unterschätzt habe. Im Ratgeber selbst und im Gratis-Report ermutigte ich meine Leser, dass sie eine ehrliche Persönlichkeits-Selbst-Analyse durchführen sollen. Jeder - wirklich jeder, das ist meine Überzeugung -, der Aktionär werden möchte, sollte meines Erachtens nach bezüglich seiner Person wissen, mit wem er es da zu tun hat.
Und was soll ich sagen. Ich glaube fast, dass viele meiner Leser genau diese Kapitel überschlagen. Mein Rat wird mit einer abwinkenden Handbewegung und den Worten: "Ich weiß doch, wer ich bin!" abgetan.
Aber - können sie wirklich aus dem Stehgreif sagen, wie Sie "ticken"? Was Sie für ein Temperament haben? Ob Sie ein Sanguiniker, Choleriker, Phlegmatiker oder Melancholiker sind - zumindest von dem her, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt - sowohl positiv als auch negativ und in Bezug auf Ihr Aktionärsdasein?
- Sind Sie oberflächlich, sehr optimistisch und stehen dadurch in der Gefahr ein Börsen-Spieler zu sein?
- Oder sind Sie unausgeglichen, aber furchtlos entschlossen?
- Ruhig - eventuell zu ruhig -, aber ordentlich ist auch so eine Kombination - bis hin zum misstrauischen, aber selbstbeherrschten Börsianer, der wahrscheinlich zu konservativ anlegt!
Unser ganzes Angebot an Emotionen kommt ja noch hinzu.
Welche Worte beschreiben Sie im Börsengeschäft?
- Sind Sie vernünftig - hoffnungsvoll - übermütig - euphorisch?
- Oder gierig - zweifelnd - ängstlich?
- Oder vielleicht sogar panisch - resignierend - akzeptierend - treu - verliebt - zornig - wütend - selbst betrügend - übersteigert selbstbewusst?
- Sehr schnell werden aus Hoffnungen falsche Hoffnungen - Hoffnungen, die alle Vernunft übersteigen!
- Eine anfängliche Bescheiden- und Genügsamkeit kann schleichend zu einer unersättlichen Gier werden!
- Auch die Verliebtheit in bestimmte Werte kann zur Gefahr werden - wenn Sie sich nämlich zu einer Treue bis in den Tod entwickelt!
- Auf der anderen Seite kann man auch sein ganzes Selbstvertrauen verlieren und dadurch unrealistisch ängstlich werden!
Mit der Börsenregel Nr. 13 möchte ich noch eine Stufe weiter gehen. Ich habe den Eindruck, dass mein Rat in den jetzigen turbulenten Zeiten nicht greift - dass wir uns da selbst überlisten müssen, um bei hohen Wellen an der Börse nicht Schiffbruch zu erleiden.
Und wie soll das geschehen? Wir haben doch schon unser Immunsystem gestärkt - das muss doch reichen!
Nein, ich glaube nicht.
- Selbst die Wahl von einigen Aktienpaketen mit risikoarmen Blue-Chips,
- noch die zweifache Risikostreuung,
- noch sehr gute Performance-Werte,
- noch hohe Dividenden und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis unter 10, stellen eine ausreichende Stärkung des Börsen-Immunsystems dar.
OK - was dann? Auch wenn ich viele "Ja, abers!" im Kopf habe, bin ich mittlerweile der Ansicht, dass man noch eine weitere Sicherung in sein Depot einbauen sollte. Jemand anderes schrieb da von einer "Reißleine"! Den Begriff finde ich toll, aber ich dachte so, dass mir eine Reißleine zu wenig ist.
Wenn ich Fallschirmspringer bin, dann stürze ich mich aus dem Flugzeug und ziehe irgendwann die Reißleine. Was beim Fallschirmspringen funktioniert, wird im Aktiengeschäft oft nicht praktiziert. Da wartet man mit dem Ziehen, bis man hart auf dem Boden aufschlägt. Deshalb plädiere ich für eine Reißleine, die schon im Flugzeug aktiviert werden muss. Und aus diesem Grund spreche ich lieber von einem Zeitzünder. Ein Zeitzünder wird nicht im Moment der Zündung eingestellt und aktiviert, sondern vorher - "lange" vorher. Ist die Zeit abgelaufen, geht die Bombe hoch. Der Sprengmeister ist aber an einem sicheren Ort.
Mit anderen Worten.
Installieren Sie schon beim Kauf für jedes Aktienpaket einen Zeitzünder. Ins börsianische übersetzt heißt dies soviel wie:
- Setzen Sie schon beim Kauf eines Aktienpaketes ein Limit, das Stop Loss. Orientieren Sie sich dabei an den Kursschwankungen dieser Aktie und geben Sie zusätzlich ein wenig Spielraum nach unten - sonst wird das Aktienpaket eventuell gleich wieder verkauft.
- Und stellen Sie das Limit in regelmäßigen Zeitabständen immer wieder nach.
PS: Meistens wird eine Stop Loss Marke von etwa 15 bis maximal 20 Prozent empfohlen. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich dieses Thema ausführlicher behandeln!
Labels: Aktien, Aktiendepot, Börsenregeln, Limit, Stop Loss
21 November 2008
Börsenregel 12: Ordern Sie Ihre Aktien billig und sicher!
Wenn man eine Diskothek oder Gaststätte besucht, sollte man sich ein alkoholisches Limit setzen. Das schont den Geldbeutel - kommt also billiger - und bewahrt vor einem katastrophalen Heimweg. So mancher Betrunkene kannte zwar noch den Kurs zum Heimathafen, aber sein schwankender Gang hielt ihn davon ab, sicher nach Hause zu kommen. Der Gute war in KGV - keiner guten Verfassung - und blieb irgendwo im Straßengraben liegen.
Was lernen wir daraus?
Wenn wir ein schwankendes nach Hause torkeln verhindern wollen,
sollten wir unseren Alkoholkonsum limitieren.
Das kommt zudem billiger
und bringt uns gemäß KGV - komm gut vorwärts - sicher nach Hause!
Auch als Aktionär sollten Sie diese Stichworte bei jeder Order miteinander verknüpfen:
Kursschwankungen
Sie sollten wissen, ob die Aktie, die Sie ordern möchten, starken Kursschwankungen ausgesetzt ist. Mit anderen Worten: Wenn Sie Aktien sehr großer Unternehmen kaufen, dann kommt es normalerweise zu keinen großen Kursschwankungen. Bei kleineren Aktiengesellschaften kann es zu sehr großen Kursschwankungen kommen.
Warum erzähle ich Ihnen das?
Nun - es liegt auf der Hand. Bei großen Kursschwankungen können Sie Pech haben und Ihre Aktien sehr teuer einkaufen. Das wäre weniger schön, oder?
Limit
Deshalb ist es so wichtig, dass Sie insbesondere beim Kauf solcher Aktien ein Limit setzen. Mit ihm geben Sie an, zu welchem Kurs Sie bereit sind, die von Ihnen gewählten Aktien zu kaufen.
Eine Börsenregel besagt:
KGV - Kurs-Gewinn-Verhältnis
Vielleicht fragen Sie sich nun, welchen Wert Sie als Limit eintragen sollten. Schließlich sind Sie ja nun auf den Geschmack gekommen und wollen möglichst billig einkaufen - sozusagen Aktien im Sonderangebot ordern.
Wie aber können Sie herausfinden, welche Aktien gerade zum Aktionspreis zu haben sind?
Das ist gar nicht so schwer. Dafür gibt es die KVs:
- das KGV,
- das KBV,
- das KCV
- und das KUV.
Und was bedeutet die Zahl hinter KGVe?
Nun - sie sagt uns, ob die Aktie gerade billig ist!
eine mit einem KGVe um 15 = ein Aktie mit normalem Preis
und eine mit einem KGVe über 20 = eine teure Aktie!
Übrigens - der KGVe-Wert gibt an, wie viele Jahre ein Unternehmen benötigt, um die Höhe des Kurses mit den Gewinnen zu erwirtschaften!
Billigst
OK - so weit so gut! Meine ausgewählte Aktie ist gerade sehr günstig - ich schlage zu und kaufe "billigst"!
VORSICHT! Das wäre bei Aktien mit großen Kursschwankungen nicht zu empfehlen! Billigst ist nämlich nicht unbedingt billigst und kann unter Umständen sehr teuer werden! Warum? Weil eine Billigst-Order ein unlimitierter Kaufauftrag ist! Gerade vorhin sprach ich aber davon, dass Sie limitiert kaufen sollen!
Stop Buy
Tja - so ist das. Beim Limit muss Ihr Limit-Wert stehen und der Orderzusatz muss "Stop buy" lauten. Stop buy bewirkt nämlich, dass Ihre Order billigst ausgeführt wird!
Korrigieren wir zum Schluss unsere Sub-Headline:
- Ist die Aktie meiner Traum-Aktiengesellschaft billig? Welches KGV hat sie?
- Über 20 - dann heißt es eventuell "Aus der Traum"!
- Wie steht es mit den Kursschwankungen des Unternehmens?
- Falls Sie groß sind, müssen Sie unbedingt ein Limit setzen und den Orderzusatz Stop buy aktivieren!
=
billiger und sicherer Aktieneinkauf!
Labels: Börsenregeln, KGV, Kurs-Gewinn-Verhältnis, Limit, Stop Buy
18 November 2008
Börsenregel 11: "Auch für Sie ist die Börse unberechenbar!" Teil 2
Am 14. November 2008 schrieb ich in diesem Blog über die Unberechenbarkeit der Börse. Niemals wird irgendjemand sie im Griff haben. Dessen müssen Sie und ich uns bewusst sein. Dennoch können wir, wenn der gesunde Menschenverstand eingesetzt wird, an der Börse gutes Geld verdienen!
Kaum machte sich mein Artikel im Internet breit, als auch schon die erste Post bei mir einging. Darin wurde ich auf ein Comic aufmerksam gemacht. Diesen will ich Ihnen auf gar keinen Fall vorenthalten. Er trifft den Nagel auf den Kopf!
Viel Spaß bei der Vertiefung von Börsenregel Nr. 11:
Die Börse ist unberechenbar - nicht nur wegen der Massenpsychologie, sondern auch ... sehen Sie selbst!

Autor / Quelle des Comics: Christian Reiß von Personaler Online
Internet: http://www.personaler-online.de/blog/vorsicht-blogger/110/
Labels: Aktienkurs, Börse, Börsenregeln
14 November 2008
Börsenregel 11: "Auch für Sie ist die Börse unberechenbar!"
Vielleicht denken Sie nun: Das hatten wir doch schon - das wissen wir bereits. Klar, die Börse ist unberechenbar! Niemals wird irgendjemand sie im Griff haben!
Sie haben recht! Ich habe dies tatsächlich schon mehrfach erwähnt. Heute möchte ich diese Regel aber offiziell zur Sprache bringen und von einer anderen Seite aus beleuchten.
Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob Sie nicht doch zumindest manchmal ganz anderer Ansicht sind! Wenn alles glattgeht, man ein glückliches Händchen hat, unwissend wissend alles richtig gemacht hat - tja, dann kommt doch manchmal das Gefühl der Unfehlbarkeit auf. Und vielleicht sind gerade dies die Momente, in denen schnellstes Umdenken angesagt ist - wo man sich wieder freiwillig auf den Boden der Tatsachen herunterholen sollte, bevor man jämmerlich auf die Schn... fällt.
Was macht sie denn so unberechenbar? - Vieles!
- Es kann die Nachricht von einem Terroranschlag sein. Glücklicherweise haben politische Börsen aber kurze Beine.
- Es kann eine Aussage eines Ölscheichs in der Möglichkeitsform sein
- - eine Zeitungsente
- - ein Pubs an der Wall Street ...
- So manche News hat schon zu Überreaktionen der Aktionäre geführt. Man spricht nicht umsonst von Panikverkäufen.
Jemand hat einmal gesagt, dass ein Verständnis für Massenpsychologie wichtiger ist als das Verstehen von wirtschaftswissenschaftlichen Zusammenhängen.
Ökonomische Zusammenhänge sind für mich gewissermaßen berechenbar. Aber wenn ins Börsengeschehen Massenpsychologie hineinspielt, dann bekommt man die Börse sicherlich nicht in den Griff. Wer weiß denn schon, wie die Masse unter bestimmten Umständen reagiert?
Zusätzlich kommen noch unbegreiflichere Einflussfaktoren hinzu, die fast schon wieder berechenbar klingen!
- Es gibt Börsianer, die behaupten, dass dann, wenn der Absatz von Kopfschmerztabletten steigt, die Börse im darauffolgenden Jahr in die Knie geht! Sollte man da nicht ein bundesweites Kopfschmerztablettenverbot in die Wege leiten?
- Angeblich ist der Dow-Jones-Index immer dann gestiegen, wenn die Mode kurz vorher wieder zu kürzeren Röcken übergegangen ist! Könnte das den DAX nicht auch beflügeln. Man könnte sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Für uns Männern wären die Miniröcke ein Augenschmaus und der Wirtschaft würde es bald wieder besser gehen!
- Und wie sieht es derzeit mit der Sonnenfleckenaktivität unserer Weltbeleuchtung aus. Wenn sie steigt, ziehen die Kurse an - heißt es. Dann sollten wir da wohl irgendwie nachhelfen, oder?
- Ein letztes Geschichtchen: Beim jährlichen Endspiel um den US-Super-Bowl trifft eine Mannschaft der National Football League auf eine Mannschaft der American Football League. Und nun halten Sie sich bitte fest! Siegt das Team der National Football League, steigen die Börsenkurse - siegt das Team der American Football League, fallen die Börsenkurse!
Niemand kann sagen:
"Ich habe die Börse, weil sie berechenbar ist, im Griff."
Das ist eine Lüge!
Wahr ist allerdings, dass
Labels: Aktienkurs, Börse, Börsenregeln
11 November 2008
Börsenregel 10: "Stehen Sie zu und lernen Sie aus Ihren Fehlern!"
Eines steht für mich fest:
- Jeder Aktionär macht Fehler!
- Auch ich habe solche Fehler schon begangen!
- Und auch Sie werden nicht fehlerlos bleiben!
Wichtig ist nun, wie Sie und ich mit diesen Fehlern umgegangen sind und umgehen werden.
Ich habe einen Bekannten, der immer dann, wenn im Haus irgendetwas verlegt ist oder nicht mehr richtig funktioniert, folgende zwei Worte sagt: "Di mei!"
Diese Worte bedeuten soviel wie:
Ich hatte die Papiere sauber eingeräumt, aber meine Frau hat wieder alles durcheinandergebracht.
Gestern ging mein E-Mail-Programm noch, aber heute Morgen hat meine Frau wieder daran rumgespielt.
Dasselbe spielt sich ab, wenn am Haus Baumängel auftauchen. Selbstverständlich betont er immer wieder, dass er "alleine" das Haus gebaut hat.
Fällt aber an einer Ecke ein Stück Putz ab, dann hatte diese Ecke ein Bekannter bearbeitet.
Dasselbe gilt für das Dachziegel, das sich beim letzten Stürmchen gelöst hatte. Hätte er doch nur nicht die Hilfe von soundso in Anspruch genommen, dann würde er jetzt nicht da hochklettern müssen! ...
Immer und immer wieder sind alle anderen schuld - nur er nicht! Ausgerechnet da hatte er wieder einmal darauf vertraut, dass seine Frau, sein Freund, sein Arbeitskollege ... das gewissenhaft machen würde - und: Wieder einmal wurde er enttäuscht!
Im Aktionärsdasein sind Fehler vorprogrammiert. Deshalb lege ich sehr großen Wert darauf, dass künftige und Alt-Aktionäre sich mit der Thematik "Aktien" auseinandersetzen und Ihr Depot selbst bestücken. Grundsätzlich gebe ich keine Tipps in Bezug auf Aktiengesellschaften. Die Leser meines Ratgebers für Einsteiger - "Aktien - Vermögen für Otto Normalverdiener" - sollen alle eigenverantwortlich ihre Aktienpakete auswählen und kaufen. Da hilft kein Anruf: "Herr Molzahn, nennen sie mir doch einfach die Aktiengesellschaften, die sie bevorzugen!" Auch eine E-Mail mit ähnlicher Frage werde ich so nicht beantworten. Wenn jemand am Arbeitsplatz oder sonstwo erzählt: "Ich habe mir die und die Aktien ausgewählt und gekauft", dann soll das wirklich so sein!
Es gab eine Zeit, da empfahl ich Aktiengesellschaften. Damals sprach ich auch klar über Risiken. Man lachte mich aus und beim Erzählen hieß es immer wieder:
"Ich ganz alleine habe diese Aktien ausgewählt. Und ich mache Gewinne, Gewinne und nochmals Gewinne."
Später dann - Sie wissen schon - 2002 - hörte ich ganz andere Sätze:
"Wolfgang hatte mir die empfohlen. Hätte ich nur nicht auf ihn gehört! ..."
Wählen Sie Ihre Aktien selbst aus! Gehen Sie dabei nach einer Strategie vor. Und wenn etwas schief geht, dann bekennen Sie einfach, dass Sie einen Fehler gemacht haben, und lernen Sie aus diesem Fehler.
Sagen Sie nicht:
- "Mein Anlageberater hat mich aufs Glatteis geführt."
- Auch nicht: "Mein Kumpel mit seinem todsicheren Tipp ist schuld."
- Erst recht nicht: "Die Berichterstattung in den Medien hat die Situation förmlich herbeigeführt!"
- Und schon gar nicht: "Hätten die anderen Aktionäre nicht so panisch reagiert!"
"Hätte" und "wenn" und ... ist nicht schuld an der Misere. Eventuell kann man sogar überhaupt nicht von Schuld reden, denn
sie klingelt einfach nicht -
sie ist auch keine Einbahnstraße -
und hat trotzdem immer recht!"
Sie haben einen "Fehler" gemacht! Lernen Sie daraus!
- Sie hatten nur Aktien eines einzigen Unternehmens und das liegt nun am Boden - lernen Sie aus diesem Fehler - bauen Sie künftig eine Risikostreuung ein.
- Sie hatten vier verschiedene Aktien aus einer einzigen Branche und diese steht nun ganz schlecht da - lernen Sie aus diesem Fehler - kaufen Sie künftig Aktien aus verschiedenen Branchen.
- Sie haben Ihr Geld nur in hoch spekulative Aktien investiert und haben dadurch viel Geld verloren - lernen Sie aus diesem Fehler - wenn man hoch spekulative Aktien im Depot hat, benötigt man auch eine dementsprechende Strategie! ...
Und noch einmal:
Das ist der Weg, um in Zukunft Fehler zu vermeiden -
oder wenigstens zu reduzieren!
Labels: Aktionärsfehler, Börsenregeln
07 November 2008
Börsenregel 9: "Spekulieren Sie nur mit Strategie!"
Was ist eigentlich eine Strategie?
Oder anders gefragt: Kann man von einer Strategie sprechen, wenn ein Aktionär immer wieder dann Aktien kauft, wenn Freund Y hinter vorgehaltener Hand einen Tipp gibt?
Ich weiß nicht recht. Wenn man mit dieser Strategie das Ziel "Ich möchte immer mal wieder Aktien kaufen!" verfolgt - dann vielleicht! Aber eine wirkliche Aktien-Strategie ist das meiner Meinung nach nicht. Dennoch gibt es viele Kleinanleger, die genauso handeln!
Wenn das keine Strategie ist - was macht dann eine Strategie aus?
Nun - einen Punkt habe ich schon genannt. Zu einer Strategie gehört ein Ziel, denn eine Strategie ist auf ein Ziel hin ausgerichtet.
Eine Strategie ist aber auch eine langfristige Sache. Der Weg zum Ziel hin benötigt Zeit.
Während dieser Zeit wird nach einem genauen Strategie-Plan vorgegangen, der nicht einfach nur ein paar Schritte zum Ziel enthält.
Ein Strategie-Plan geht tiefer: Bei der Planung der Strategie wird zum Beispiel berücksichtigt, ob man eher konservativ oder spekulativ in Aktien anlegt. Es werden auch mögliche Schwierigkeiten durchdacht und Lösungswege geplant. Auch andere Faktoren, die den Weg zum Ziel beeinflussen könnten, werden mit einkalkuliert.
OK - drei Dinge braucht ein Mann ... - ein Aktienstratege fünf: Zeit - Plan - Hirn - Ziel - und Kreativität!
ZEIT - Natürlich muss man im Aktiengeschäft manchmal schnell handeln. Aber dieses schnelle Handeln ist ein Teil des Planes. Wenn Situation soundso eintritt, dann reagiere ich sofort und ...!
Aber bei der Komponente Zeit geht es schon um das Ziel. Und was ist das Ziel?
ZIEL - Mit Sicherheit kann man "Ich will hin und wieder Aktien kaufen!" nicht als Ziel bezeichnen. Je nach Anlegertyp könnte es folgendermaßen definiert sein:
- Ich will jährlich mit Aktien Minimum 10% Gewinn erwirtschaften! Oder:
- In 10 Jahren möchte ich ein Aktien-Millionär sein! ...
- Aktien - konservativ oder spekulativ!
- Aktienpakete - wie viele und welche Anlagesumme!
- Branchen - welche?
- Aktien-Kontrolle - täglich, wöchentlich, monatlich ...?
- Indizes - orientiert - ja oder nein - welcher / welche? ...
- Wie sichere ich mich gegen einen überraschenden Abwärtstrend oder Crash ab?
- Welche Art Risikostreuung möchte ich in meine Strategie einbauen?
- Wie reagiere ich wenn ...?
- Welche Minus-Tolleranz setze ich bei Aktie X, welche bei Aktie Y, welche bei ...? ...
Was bleibt noch zu sagen?
Wenn Sie in Aktien anlegen, dann spekulieren Sie bitte mit einer Strategie. Fertige Aktien-Strategien gibt es wie Sand am Meer. Sie können eine übernehmen oder verschiedene Komponenten aus verschiedenen Strategien zusammenbauen. Eventuell haben Sie auch ganz eigene Ideen. "Basteln" Sie einfach drauf los - entwickeln Sie Ihre eigene Strategie und scheuen Sie sich nicht, diese auch wohlüberlegt zu optimieren. Und noch etwas: Gestalten Sie Ihre Strategie nicht zu kompliziert.
Ich weiß nicht - muss ich noch eine Begründung für diese Börsenregel abgeben?
Ja! - na gut, dann gebe ich diese:
"weil an der Börse nicht geklingelt wird"!
Bei uns zu Hause wurde die Haustür nie abgeschlossen. Eine Klingel gab es erst recht nicht. Deshalb konnte es vorkommen, dass plötzlich irgendjemand mitten in der Stube stand.
So ist es auch an der Börse. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie sozusagen eine Klingel an Ihrem Depot befestigen. Die Börse wird nicht klingeln, weil an der Börse nicht geklingelt wird. Sie müssen schon selber dafür sorgen, dass Ihr Depot von unangenehmen Eindringlingen heimgesucht wird. Dazu dient eine Strategie. Sie wirkt von innen nach außen - sie ist die Firewall, der Spam- und Virenschutz Ihres Depots!
Labels: Aktien, Börsenregeln, Strategie
03 November 2008
Börsenregel 8: "Greifen Sie nie in ein fallendes Messer!"
Diese Börsenregel erinnert mich an ein dummes Spiel aus meiner Jugendzeit.
Damals flimmerten noch viele Western über die Mattscheibe. Faszinierend war immer, wenn Matt Dillon in "Rauchende Colts" schneller zog als irgendein berühmter Revolverheld. Breitbeinig standen sich beide gegenüber - die Sonne brannte vom Himmel herunter - ein Pflanzenknäuel wurde vom Wind über die Straße gerollt - die Menschen hatten sich in die Häuser verkrochen - beide hatten Schweißperlen auf der Stirn (der Böse mehr) und die Musik untermalte das ganze Szenario noch dementsprechend. Die Spannung stieg - die Colts wurden gezogen - der Böse fiel tot um - die Gerechtigkeit hatte gesiegt!
Wir kamen damals auf die dumme Idee, ein Messer in die Mitte des Tisches zu legen und in einem bestimmten Augenblick nach ihm zu greifen. So zogen wir den Colt! Bis - ja bis ein junger Mann nicht nach dem Griff des Messers fasste, sondern nach der Schneide. Sie können sich sicherlich gut vorstellen, was damals passierte. Glücklicherweise ging es aber nicht ganz so schlimm aus, wie wir zunächst vermuteten.
Ich denke, dass dieses Beispiel die möglichen Folgen der Nichtbeachtung der Börsenregel sehr deutlich macht. Wer in ein fallendes Messer greift, kann sehr leicht den Griff verfehlen und an der Schneide zupacken. Hinzu kommt noch, dass er automatisch fester als gewöhnlich danach greift und sich damit umso mehr verletzt.
Auf Aktien angewandt bedeutet dies:
Vielleicht ist es Ihnen auch schon so ergangen. Sie beobachteten, wie eine Aktie fiel und fiel. Irgendwann stellte sich bei Ihnen das Gefühl ein - vielleicht weil sich der Kurs gerade etwas gefangen hatte -, dass eine Trendwende bevorstand. Und Sie vertrauten diesem Gefühl - und Sie schlugen mit einem netten Sümmchen zu. Innerlich stolz träumten Sie vom großen Reichtum, weil Sie den optimalen Kauf-Zeitpunkt erkannt hatten.
Es dauerte gar nicht lange, da platzte dieser Traum. Ihr Gefühl - oder der besondere Tipp, oder was auch immer - hatte Sie getäuscht. Die Aktie fiel weiter und weiter - Ihre Verluste wurden größer und größer ...
Lassen Sie uns auf das fallende Messer zurückkommen.
Irgendwann wird das Messer am Boden angelangen und dort stecken bleiben.
STOPP! Auch das ist nicht der richtige Kauf-Zeitpunkt! Theoretisch schon, aber was beim Messer klar zu erkennen ist - bei einer fallenden Aktie ist die Bestimmung dieses Zeitpunktes reine Glückssache!
OK - das Messer steckt also gerade in der Erde. Ich bücke mich und ziehe es heraus, um es wieder in die Schutzhülle zu stecken. Dieses Vorhaben ist nicht sofort ersichtlich. Ich könnte stattdessen auch noch ein wenig am Boden herumkratzen ...
Was will ich damit sagen?
- Erst wenn klar ist, dass ich mit dem Messer eine Aufwärtsbewegung in Richtung Gürtel-Schutzhülle vollziehe
- erst wenn sich bei einer Aktie ein klar erkennbarer Aufwärtstrend anzeigt
- erst dann sollten Sie und ich Aktien dieser Aktiengesellschaft kaufen!
So vermeiden Sie Verluste!
Und so bewahrheitet sich zudem einmal mehr,
dass der Trend Ihr Freund ist!
Labels: Aktien, Anlagestrategie, Börsenregeln, Trend
01 November 2008
Börsenregel 7: "Halten Sie sich an den Trend - er ist Ihr Freund!"
Es ist gut möglich, dass Sie gerade umdenken müssen!
Bisher haben Sie zum Trend eher ein zwiespältiges Verhältnis. Ja, er war und ist eigentlich Ihr Freund - in gewisser Weise Ihre "große Liebe"! Aber eben nur "eigentlich"! Diese Freundschaft ist nämlich gleichzeitig auch eine Feindschaft. Wenn er könnte, so würde Ihr Geldbeutel dem Trend den Krieg erklären. Aber das geht ja nicht! Also bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als weiterhin diese Hassliebe zu pflegen. Ja, Sie lieben es, trendy zu sein. Aber Sie hassen den überdurchschnittlich hohen Preis für diese Liebe. Die Freundschaft zum Modetrend muss teuer bezahlt werden!
Und warum sollte das bei Aktien anders sein? Warum sollte hierbei der Trend ein wirklicher Freund sein - eine echte Freundschaft beinhalten? Warum sollte Sie ausgerechnet diese Freundschaft nicht auch teuer zu stehen kommen?
Vielleicht denkt der eine oder andere Leser, dass die Trendfreundschaft so manches Mal auch ganz schön teuer sein kann. Dem stimme ich nicht zu. Meines Erachtens nach zeugt dieser Umstand von einer einseitigen Freundschaft. Lassen Sie mich das so erklären:
- Der Trend ist grundsätzlich Ihr Freund und bietet Ihnen seine Freundschaft an.
- Sie erkennen dieses Angebot und nehmen es gerne an. Sie sind nun der Freund des Trends.
Damit es so bleibt, muss die Freundschaft aber gepflegt werden.
Der Trend kommt dieser Anforderung ganz automatisch nach. Tag für Tag liefert er seine Zahlen und buhlt um Ihre Gunst.
Aber wie ist es mit Ihrer Zuneigung? Kümmern Sie sich um den Trend? Pflegen Sie Ihre Freundschaft zu ihm?
Wenn Sie diese Frage mit "Nein" beantworten, dann kann Sie die "Freundschaft" zum Trend tatsächlich teuer zu stehen kommen!
Natürlich ist auf der anderen Seite auch klar, dass der Trend unberechenbar ist. Selbst wenn man seine Freundschaft zu ihm pflegt, kann er einen doch so manches Mal gewaltig überraschen. Wahrscheinlich will er damit nur seine Beziehung zu Ihnen etwas beleben! Und Hand aufs Herz: Teuer muss die Freundschaft dennoch nicht sein! Auch wenn Sie etwas Geld verlieren, so waren Sie doch schon längere Zeit beim Aufwärtstrend mit dabei und haben von daher mit Sicherheit Gewinne erzielt.
Wie ich das meine? Ein kleines Beispiel soll Ihnen das verdeutlichen:
- Nehmen wir einmal an, dass man im Nachhinein sagen kann, dass Aktie "XY" bei einem Kurs von 100 € einen Trendwechsel vollzog.
- Natürlich konnten Sie das damals nicht riechen. Sie hatten den Trend beobachtet und sich beim Kurs von 105 € gesagt, dass es bei dieser Aktie zum Trendwechsel gekommen ist und sie sich im Aufwärtstrend befindet.
- Daraufhin kauften Sie Aktien von "XY".
- Der Trend bestätigte sich weiterhin - die Aktie "XY" stieg über einen längeren Zeitraum auf - 107 - 110 - 113 - 116 - 121 - 125 - 130 €.
- Plötzlich hatte Ihr "Freund" von dieser Richtung genug und vollzog einen Trendwechsel nach unten. Im Nachhinein konnte man diesen beginnenden Abwärtstrend bei einem Kurs von 130 € festnageln.
- Sie hatten das erst bei einem Kurs von 125 € realisiert und die Aktien verkauft.
Aber wie können Sie nun Ihre Freundschaft zum Trend pflegen?
Indem Sie sich um ihn kümmern - im Sinne von beobachten!
Vielleicht "predige" ich gerade über Ihre Köpfe hinweg. Deshalb möchte ich die grundlegenden Begriffe mit einfachen Worten erklären:
- Wenn der Kurs einer Aktie auf einem Niveau so vor sich hindümpelt, dann ist dies ein Seitwärtstrend.
- Irgendwann will die Aktie aber auch mal was Neues erleben und beschließt somit einen Trendwechsel.
- Geht danach der Trend nach oben, so ist das ein Aufwärtstrend.
- Ändert er seine Richtung nach unten, ist von einem Abwärtstrend die Rede.
Nehmen Sie also die Witterung des Trends auf - kommen Sie ihm auf die Schliche - lassen Sie sich nicht von ihm an der Nase herumführen! Und beachten Sie vor allen Dingen die Begriffe "abzeichnen - erkennbar ist". Sie sollten nur auf Trends reagieren, die deutlich erkennbar sind!
Es gibt noch eine andere Börsenregel, die im Grunde genommen das Gleiche auf andere Art und Weise zum Ausdruck bringt. Sie lautet:
Für Sie heißt dies:
Lassen Sie Ihre Gewinne im Aufwärtstrend laufen. Sobald sich aber ein Abwärtstrend abzeichnet, müssen Sie Ihre Verluste begrenzen, indem Sie sich von diesen Aktien trennen!
PS: Über Trends werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher schreiben!
Labels: Aktien, Börsenregeln, Trend
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