26 September 2008
Aktien - Tipps für ein ruhiges Aktionärsdasein mit kapitalen Gewinnen
Bis zum heutigen Tag habe ich Ihnen in diesem Blog sieben Tipps weiter gegeben. Diese sollen Ihnen helfen, mit Aktien kapitale Gewinne zu erzielen. Hier eine kleine Wiederholung:
1. Tipp:
Bleiben Sie dem "T"Euro treu - Sie umgehen damit das Währungsrisiko!
2. Tipp:
Lassen Sie die Finger von hochspekulativen Aktien - füllen Sie Ihr Depot stattdessen mit Blue Chips!
3. Tipp:
Bauen Sie in Ihre Strategie eine Risikostreuung ein - investieren Sie in 4 bis 6 Aktienpakete!
4. Tipp:
Optimieren Sie Ihre Risikostreuung - wählen Sie 4 bis 6 Aktienpakete von Unternehmen verschiedener Branchen!
5. Tipp:
Bringen Sie Zeit - Zeit - und nochmals Zeit für Ihre Anlage auf - Sie dürfen das Geld nicht kurzfristig anderswo benötigen!
6. Tipp:
Bleiben Sie Ihrer Strategie treu - das Hin- und Herwechseln in verschiedene Strategien bringt Verluste!
7. Tipp:
Führen Sie jährlich eine Depot-Erfolgsanalyse durch - so können sie die Aktien-Spreu erkennen und vom Aktien-Weizen trennen!
In der Einleitung hatte ich Ihnen einen weiteren Tipp ans Herz gelegt. Ich halte es wirklich für sehr wichtig, dass Sie eine Persönlichkeits-Selbst-Analyse durchführen. Auf diesem Wege lernen Sie Ihr Börsen-Temperament und Ihre Börsen-Emotionen kennen. Das kann Sie vor größeren Dummheiten bewahren!
Heute möchte ich diese Reihe mit zwei Bemerkungen über die Befolgung dieser Tipps - quasi die Ergebnisse - abschließen.
Ja - Sie haben richtig gelesen - solches Handeln trägt Früchte! Ich nenne nur zwei. Es sind gewissermaßen goldene Früchte, die Sie sicherlich für erstrebenswert achten.
Frucht 1:
Das Befolgen der Tipps lässt Sie ein entspanntes Aktionärsdasein leben!
Oder haben Sie's lieber stressiger? Wollen Sie tatsächlich immer auf dem Sprung nach den neuesten Kursen sein und damit ein Magengeschwür heranzüchten?
Nein danke - kann ich da nur sagen - ich habe kein Verlangen danach, zumal Frucht 2 auch so heranwächst!
Frucht 2:
Wer sich an die Tipps hält, wird kapitale Gewinne erzielen!
Was wollen Sie mehr? - NICHTS!
Die 7 Tipps sind einfach in die Praxis umzusetzen. Packen Sie's an - die Zeit läuft!
Labels: Aktien AG, Blue Chips, Depot, kapitale Gewinne erzielen, Risikostreuung, Strategie
03 September 2008
Aktien - Gigantenwahl Teil 2
Und wie werden Sie nun Herr der Lage? Glauben Sie mir - es ist gar nicht so schwer.
Sie und ich möchten unser Geld so in Aktien anlegen, dass wir ohne überhöhtes Risiko gute Gewinne erzielen. Dies ist nicht mit allen Werten möglich. Logischerweise können dieses Kriterium eigentlich nur Unternehmen erfüllen, die einen sehr hohen Börsenwert aufweisen. Dieser drückt sich in der so genannten Marktkapitalisierung aus.
In meinem bereits erwähnten Buch: "Aktien - Vermögen für Otto Normalverdiener" (mehr Infos unter: www.Aktie-zeichnen.de) habe ich Marktkapitalisierung folgendermaßen definiert:
"Aktiengesellschaften mit einer sehr großen Marktkapitalisierung werden von der Börse am stärksten gewichtet. Solche Unternehmen sind "starke" Aktiengesellschaften. Häufig werden sie zwar als "unbewegliche" Giganten angesehen - aber sie stehen nicht umsonst ganz oben."
Und? Haben solche Aktien einen bestimmten Namen oder Titel?
Ja - natürlich - das haben sie. Sie werden als Standardwerte - Standardaktien - und / oder Blue Chips bezeichnet. Das sind Aktien mit einer großen Marktkapitalisierung. Im Folgenden werde ich nur noch den Begriff Blue Chips verwenden. Mit Blue Chips lassen sich erfahrungsgemäß ohne überhöhtes Risiko gute bis sehr gute Gewinne erzielen. Sie sind es auch, deren Kurs sich nach einem Mini-Crash üblicherweise binnen zwei Jahren erholt hat.
Und noch einen großen Vorteil haben diese Blue Chips! Normalerweise sollte man nämlich Aktien immer mit einem "Stop Buy" kaufen und einem "Stop Loss" verkaufen. Ich kaufe aber immer nur "Billigst" und verkaufe "Bestens" - auch wenn dies normalerweise ein Risiko in sich birgt.
Natürlich kann ich dies nun nicht in diesem Report ganz ausführen (mehr dazu im Aktien-Buch), aber das Wichtigste dazu schreibe ich Ihnen hier schon nieder:
Aktien werden entweder breit oder weniger breit gehandelt. Beim so genannten breiten Markt werden tagtäglich mehrere tausend Aktien derselben Aktiengesellschaft gehandelt. Dadurch kommt es in der Regel zu keinen starken Kursschwankungen. Beim weniger breiten Handel werden viel weniger Aktien derselben Aktiengesellschaft gehandelt. Dadurch kommt es zu starken Kursschwankungen.
Und nun dürfen Sie raten! Zu welchem Markt gehören wohl unsere Blue Chips? Richtig: Da Blue Chips-Aktiengesellschaften sehr große AGs sind, gehören sie zum breiten Markt, bei dem es normalerweise nicht zu großen Kursschwankungen kommt!
Ich kann Ihnen also nur raten: Probieren Sie die gigantischen Blue Chips. Die sind nicht so schlecht, wie sie oft gemacht werden! Mit ihnen lassen sich ganz entspannt kapitale Gewinne erzielen!
Labels: Aktien, Blue Chips
31 August 2008
Aktien - Gigantenwahl - Teil 1
Bekanntlich gibt es ja sehr viele verschiedene Aktien und Aktientypen. Es gibt Stammaktien und Vorzugsaktien; Inhaberaktien, Namensaktien und vinkulierte Namensaktien. Außerdem ist von Blue Chips, Mid Caps und Small Caps die Rede. Sie können Aktien aus verschiedenen Indizes - Kurs-Indizes und Performance-Indizes - aus dem AEX, DAX, TecDAX, MDAX, FTSE, KFX, Dow Jones, CAC-40, ATX, Nikkei, EuroStoxx50, S&P 500, Nasdaq ... wählen.
Diese Liste mit ihren unverständlichen Namen - ich sehe an dieser Stelle von einer Erklärung aller Begriffe ab - ließe sich endlos fortsetzen. Leider bringt sie uns nicht weiter. Bis wir sie alle erklärt und auch verstanden haben, sind uns die Gewinn bringenden Aktienkurse längst davongelaufen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass sowohl die große Anzahl der an der Börse gehandelten Aktien, als auch die Vielfalt der Begriffe und ihrer Abkürzungen zu einer Aktienkauf-Resignation führen. Wie soll denn ein normaler Mensch aus diesem Meer einige wenige Werte herausfischen?
Soll er etwa wie Ola Dartpfeile werfen?
Was - Sie kennen diese Geschichte nicht?
Also: Die schwedische Zeitung "Expressen" veranstaltete 1993 einen Prognosetest. Innerhalb eines Monats sollten zwei Analystengruppen mit 10.000 schwedischen Kronen so viel Gewinn wie möglich erwirtschaften. Analystengruppe 1 bestand aus fünf erfahrenen und bekannten Profis, die ihre Aktien mit aufwendigen Recherchen auswählten. Analystengruppe 2 bestand aus Ola, einer dreijährigen Schimpansin, die ihre Auswahl mit Dartpfeilen traf. Diese warf sie an eine mit Firmenlogos von Aktiengesellschaften gespickte Wand. Was soll ich sagen? Ola gewann!
Labels: Aktien, Blue Chips
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